Lipödem

Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung und Fettvermehrung im Unterhautgewebe, die symmetrisch meist an Beinen, Hüften und Armen auftritt und Frauen ab der Pubertät betrifft.

Häufig haben die Betroffenen schwere, geschwollene Beine bis zu den Sprunggelenken mit Schmerzen, Knotenbildungen und Blutergüssen. Weder durch Sport, noch durch Ernährung ist dieses chronisch-voranschreitende Krankheitsbild beeinflussbar.

Es gibt verschiedene Stadien des Lipödem:

Stadium I: Hautoberfläche glatt, Unterhaut feinknotig verdickt.
Stadium II: Haut wellig, grobknotig (Matratzenphänomen)
Stadium III: Ausgeprägte Fettwülste, verhärtet und deformiert
Stadium IV: Zusätzlich mit sekundärem Lipo-Lymphödem (Störung des Lymphabflusses mit verstärkter Wassereinlagerung)

Die konservativen Therapien wie Kompression oder manuelle Entstauung bringen häufig nur eine vorübergehende Linderung der Symptome.

Die Fettabsaugung (Liposuction) zeigt die häufig langfristigen Erfolge, denn die einmal abgesaugten Fettzellen wachsen nicht mehr nach. Auch die Schmerzen und die Berührungsempfindlichkeit unter denen die Patienten meist besonders leiden, nehmen nach einer Fettabsaugung in der Regel deutlich ab.

Mit der Wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung (WAL Technik) kann sanft die Absaugung des vermehrten Unterhautfettgewebes erfolgen. Anschließend ist das Tragen einer  Kompressionsstrumpfhose für ca. 6 Wochen zu empfehlen.

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